*Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. (Psalm 103, 19-22)

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Montag, 9. Januar 2012

Kyriotetes

 Kyriotetes 

Die Geister der Weisheit und des Zusammenwirkens, der Harmonie
Alles mit allem kann lebendig verbunden sein und wirken
Sie bewirken die ewigen Gesetze der Ordnungen in der Vielfalt
alles findet durch sie den eigenen Platz im Weltenspiel
und den eigenen Weg, auf dem jeder ungestört gehen kann
und zum Gelingen des Ganzen beiträgt auf die ganz eigene Weise
Der Gesang der Sphären, die himmlische Musik, der Frieden,
die Ebene der Meister
Bild: musizierende Engel, Drei-Engel-Ikonen,
Mehrere unterschiedliche Engel umgeben ein Geschehen
In der Kirchenkunst: Alles Zusammenpassende,
wenn Raum, Innenräume, Fenster, Farben, Rhythmen, Figuren, Reliefs,
Bilder, Ausmalung und alles, was sonst noch da ist, harmonisch
aufeinander abgestimmt ist

Wie wir mit ihnen verbunden sind:
Dadurch, daß wir ein so vielfältiges und lebendiges Wesen mit einem solchen Wunderwerk von Körper sind, in dem alles harmonisch aufeinander abgestimmt funktioniert, wenn wir es nicht stören, aber auch dadurch, daß wir Mensch unter Mitmenschen sind und mit Tieren, Pflanzen und allem Seienden und allem Lebendigen und allem geistig Wesenden zusammenleben und zusammenwirken, ob wir es wissen oder nicht. Und immer, wenn wir Musik machen, unser Leben in Harmonie mit uns selbst und mit allen, die zu unserer Lebenswelt gehören, abstimmen, unser ganz Eigenes in das große Ganze einbringen.

Kyriotetes
Wie alles sich zum Ganzen webt,
Eins in dem andern wirkt und lebt!
Wie Himmelskräfte auf und nieder steigen
Und sich die goldnen Eimer reichen!
Mit segenduftenden Schwingen
Vom Himmel durch die Erde dringen,
Harmonisch all das All durchklingen.
(Goethe, aus 'Faust')

Erzengel Anael


Bild: Rosa María Medina

Anael

Der Erzengel der persönlichen Liebe,
der Schönheit, des Maßes
und der Freude am Leben und Dasein
Attribut: Muschel und Schleiergewand


Wie wir mit ihm verbunden sind:
Lehrt uns die Schönheit und überhaupt alles Einzelne lieben in seiner besonderen Eigenart, auch uns selbst und unser Sein in Körper, Seele und Geist, hilft uns, selber Schönes, Wertvolles und Liebenswertes zu sein und zu schaffen.

DerErzengel Anael lehrt dich, Schönheit zu schätzen, ebenso zu ehren, wie im Körper sowie Geist. Er lehrt dich so zu akzeptieren, wie du bist und auch dass du dich genauso lieben und selber ehren sollst! Er versucht einfach uns Menschen die kleinen Dinge des Lebens, welche uns erfreuen näher zu bringen.
Seine Erzengel-Regentschaft war laut Steiner von: 150 - 500 n. Ch

Anael

Die schönsten Blumen blühen
nur, wo die Liebe wohnt;
die zarten Blüten welken,
wenn kalter Hauch sie streift;
sie schließen ihre Blätter
und suchen bei sich Schutz
Doch Sternenaugen blicken
so sanft auf sie herab -
da öffnen sie sich wieder,
enthüllen ihren Glanz
und zeigen ihre Farben,
ihr strahlendes Gesicht.
Und all der stille Jubel,
der jauchzend sie erfüllt,
bricht wie ein Quell von Schönheit
so klar und süß hervor -
und nun sie Freude bringen
dem, der sie liebend schaut.
(E.P.)

Engelikone

Engelikone
Bild: Guido Reni

Helle, weiße Engel
haben dunkle Augen,
weit wie die von Kindern,
ernst und ehrfurchtsvoll
vor dem eigenen Tun,
wenn sie Tod verkünden.
Das Rufen ihrer Hörner,
lang und dumpf tönt es,
hell und jubelnd selten.
Ihre Flügelschwingen
sehen wie Harfen aus,
singen klanglos Stille.
Nicht, was vorher war,
nicht, was später ist,
wissen diese Engel,
ewig Augenblick
sind sie Übergang.

Für den Menschen furchtbar
ihre weiße Reinheit
aus Unendlichkeit.
Wer den Ruf vernimmt
und sie schweben sieht,
klar und unbewegt,
unentrinnbar da,
groß die Botenaugen
auf sich ruhen fühlt,
wird von Eisesschauern
höchster Seltsamkeit
rieselnd überhaucht -
Wie das reine Feuer
um die Engel brennt!
Ihre Flügel sind
wie das Tor dazu -
Fremdheit, übermächtig,
nimmt den Atem ihm,
läßt das Herz stillstehn,
Abschied - Tod - ?
Die Engel
schauen und lauschen, warten,
wie der Ton verhallt,
den sie selbst geblasen...
Und wieder, einmal mehr,
ist ihr Tun vollbracht.
(E.P.)

Oriphiel


Oriphiel

Der Erzengel des ewigen Lebens, des Todes und des Übergangs
und  der Konzentration auf das Wesentliche
Attribute: ein Kristall, die Posaune


Wie wir mit ihm verbunden sind:
Hilft uns, uns immer wieder auf das wirklich Wesentliche zu konzentrieren, gibt uns dadurch Halt und erinnert uns daran, daß wir ein ewiges Wesen sind, geleitet uns durch den Tod hindurch und empfängt uns im Geistsein als strahlendes Licht und liebevolles Aufnehmen.
 

Der Engel spricht:

''Und bringe dich an den Ort,
den ich bereitet habe.''

(2.Mose, 23,20)

Oriphiel sagt:

Ihr seid Licht.
Wo immer ihr seid, ist es hell.
Ihr seid nie in der Dunkelheit.
Ihr nähert euch nur der Dunkelheit.
Ihr seid nie tot.
Ihr nähert euch nur dem Tod,
denn wenn der Tod eintritt,
ist er Leben.
Denn ihr lebt.

(aus 'Emanuels Buch')


 '''Oriphiel''', den [[Rudolf Steiner]] auch den '''Engel des Zorns''' nennt, ist einer der 7 führenden [[Erzengel]], die über die [[Planetensphären]] herrschen. Sein [[Herrschaftsgebiete der Erzengel|Herrschaftsgebiet]] ist die [[Saturnsphäre]]. Oriphiel steht auch in engem Zusammenhang mit den Kräften des [[Alter Saturn|alten Saturn]], auf dem die Keime unserer [[Sinnesorgane]] veranlagt wurden und wirkt darum auch stark auf die [[Sinnlichkeit]] des [[Menschen]].

== Oriphiel und die Geheimnisse der Saturnsphäre ==

Die Geheimnisse der Saturnsphäre, über die Oriphiel herrscht, vermag man allerdings erst zu schauen, wenn man das 63. Lebensjahr überschritten hat.

<div style="margin-left:20px">
"Es gibt ja gewisse Geheimnisse der Weltenanschauung,
die nur zu durchschauen sind, wenn man ein ziemlich hohes Alter
erreicht hat. Die einzelnen Lebensalter lassen den Menschen, wenn man
im Besitze der Initiationswissenschaft ist, hinschauen auf die einzelnen
Geheimnisse des Daseins. So kann man zwischen dem einundzwanzigsten
und zweiundvierzigsten Lebensjahre hineinschauen in die Sonnenverhältnisse
- vorher nicht. So kann man zwischen dem zweiundvierzigsten
und neunundvierzigsten Jahre in die Marsgeheimnisse hineinschauen;
so zwischen dem neunundvierzigsten und sechsundfünfzigsten
Jahre in die Jupitergeheimnisse. Will man aber die Weltengeheimnisse
im Zusammenhange schauen, dann muß man das dreiundsechzigste Lebensjahr
überschritten haben. Daher würde ich gewisse Dinge, die ich
jetzt unverhohlen ausspreche, vorher nicht haben sagen können, bevor
ich eben in dieser Lage war. Denn will man das durchschauen, was sich
gerade auf die Michael-Geheimnisse bezieht, was ja von der geistigen
Region der Sonne aus wirkt, dann muß man von der Erde aus in die
Weltengeheimnisse hinaufschauen durch die Saturnweisheit. Dann muß
man jene Dämmerung in der geistigen Welt verspüren können, in ihr
leben können, die von dem den Saturn beherrschenden Oriphiel herrührt,
der zur Zeit des Mysteriums von Golgatha der führende Erzengel
war und der wieder der führende Erzengel sein wird, nachdem die
Michael-Zeit abgelaufen sein wird." {{Lit|{{G|240|194f}}}}
</div>

== Oriphiel als Führer der Planetenintelligenzen ==

Seit dem [[Wikipedia:8. Jahrhundert|8. Jahrhundert]] haben sich die [[Planetenintelligenzen|planetarischen Intelligenzen]] unter der Führung Oriphiel zunehmend von der [[Sonnenintelligenz]] [[Michael (Erzengel)|Michaels]] emanzipiert und sind in Opposition zu ihm getreten.

"Nur als diese Jahrhunderte heraufkamen, das 8., 9., 10. Jahrhundert,
da geschah es eben, daß die planetarischen Intelligenzen Rechnung trugen
dem Umstände, daß die Erde sich verändert hatte, daß auch die
Sonne sich verändert hatte. Ja, das, was da draußen vor sich geht, was
die Astronomen beschreiben, das ist nur die Außenseite. Sie wissen:
Alle elf Jahre ungefähr haben wir eine Sonnenfleckenperiode; die
Sonne scheint so auf die Erde, daß gewisse Stellen dunkel sind, daß gewisse
Stellen fleckig sind. Das war nicht immer so. Die Sonne glänzte
in sehr alten Zeiten als eine gleichförmige Scheibe herunter, Sonnenflecken
waren nicht da. Und die Sonne wird nach Tausenden und
Tausenden von Jahren wesentlich viel mehr Flecken haben als heute, sie
wird immer fleckiger. Das ist immer die äußere Offenbarung dessen, daß
die Michael-Kraft, die kosmische Kraft der Intelligenz immer mehr abnimmt.
In dem Vermehren der Sonnenflecken durch die kosmische
Entwickelung zeigt sich der Verfall der Sonne; immer mehr zeigt sich
das Matterwerden, das Altwerden der Sonne im Kosmos. Und an dem
Auftreten einer genügend großen Anzahl von Sonnenflecken erkannten
die anderen planetarischen Intelligenzen, daß sie nicht mehr von
der Sonne beherrscht sein wollen. Sie nahmen sich vor, die Erde nicht
mehr von der Sonne abhängig sein zu lassen, sondern direkt vom gesamten
Kosmos. Das geschieht durch die planetarischen Ratschlüsse
der Archangeloi. Namentlich unter der Führung des Oriphiel geschieht
diese Emanzipierung der planetarischen Intelligenz von der Sonnenintelligenz.
Es war ein vollständiges Trennen von bis dahin zusammengehörigen
Weltgewalten. Die Sonnenintelligenz des Michael und die
planetarischen Intelligenzen gerieten nach und nach in kosmische
Opposition zueinander." {{Lit|{{G|237|170f}}}}
</div>

== Oriphiel-Zeitalter ==
Die letzte [[Erzengel-Regentschaften|Erzengel-Regentschaft]] Oriphiels währte laut [[Rudolf Steiner]] von 200 v. Chr. - 150 n. Chr. Etwa um 2300 oder 2400 n. Chr. wird er mit einem neuen [[Oriphiel-Zeitalter]] die gegenwärtige Regentschaft [[Michael (Erzengel)|Michaels]] ablösen. Oriphiel-Zeitalter sind stets durch dramatische und für die [[Menschheitsentwicklung]] sehr entscheidende Ereignisse geprägt. Oriphiel bringt den [[Zorn Gottes]]

"Nach dem michaelischen kommt das Zeitalter Oriphiels. Das
wird ein böses, schlimmes Zeitalter sein, in dem alle furchtbaren
Kräfte des Egoismus, der Härte, der Roheit und Lieblosigkeit
entfesselt sein werden. Das Häuflein spiritualisierter Seelen hat
die Aufgabe, in diesem schlimmen Zeitalter einfließen zu lassen
die reine Wahrheit, Liebe und Güte und es so zu reinigen und
so die Welt voranzubringen, dem sechsten Schöpfungstag entgegen,
in dessen Morgenröte wir jetzt stehen." {{Lit|{{G|266a|258}}}}
</div>


"Im Zeitalter des Ori­phiel wurde Christus geboren; wenn Oriphiel wieder an die Herrschaft kommt (in einigen Jahrhunderten), dann muß das geistige Licht, das von Christian Rosenkreutz gebracht wurde und nun verbreitet wird, auch eine Schar hellsichtiger Menschen er­zeugt haben, die zielbewußt arbeitende Pioniere sind. Das wird hervorrufen die Trennung in zwei Hauptströmungen, eine Rasse der Guten und eine Rasse der Bösen. Die fünfte Wurzelrasse wird durch das Böse untergehen

"Die Strahlenherrschaft Michaels wird wiederum abgelöst werden
von einem finstern, schrecklichen Zeitalter, das ums Jahr 2400
seinen Anfang nimmt. Schon heute hat zugleich mit Michael ein
finsterer Gott seine Herrschaft angetreten: der Gott [[Mammon]].

Der Mammon ist für den Okkultismus nicht nur der Gott des
Geldes. Er ist vielmehr der Führer aller niedrigen, schwarzen
Kräfte. Und seine Heerscharen greifen nicht nur die Menschenseelen
an, sondern auch die physischen Leiber der Menschen, um
sie zu zerfressen und zu verderben. Man redet heute nicht deshalb
so viel von Bazillen, weil man mehr davon weiß, sondern
deswegen, weil sie wirklich heute eine ganz besondere Gestalt
angenommen haben. Und in Zukunft werden sie in erschreckender
Weise überhandnehmen. Wenn jenes schwarze Zeitalter naht,
dann werden Bruderzwist und Bruderkrieg in grauenvoller Weise
wüten, und die armen Menschenleiber werden in furchtbarer
Art von Krankheiten und Seuchen befallen dahinsiechen. Das
Brandmal der Sünde wird für jedermann sichtbar den Menschenkörpern
aufgedrückt sein. Dann hat ein anderer Erzengel die
Herrschaft: Oriphiel. Er muß kommen, um die Menschen aufzurütteln,
durch grausame Qualen aufzurütteln zu ihrer wahren
Bestimmung. Und damit das in richtiger Weise geschehen kann,
muß heute schon ein kleines Häuflein Menschen vorbereitet
werden, damit es dann in vier- bis sechshundert Jahren im schwarzen
Zeitalter das esoterische Leben verbreiten und die Menschheit
leiten könnte.
Wer heute unter Michaels Herrschaft den Drang in sich fühlt,
mit teilzunehmen am geistigen Leben, der ist berufen, dem Erzengel
Michael zu dienen und unter ihm zu lernen, damit er einst
reif sei, auch dem furchtbaren Oriphiel in rechter Weise zu dienen.
Ein Opfer wird verlangt von denen, die sich einem höheren
Leben weihen wollen. Nur unter der Voraussetzung soll man das
geistige Leben empfangen und die Erweckung erleben wollen,
wenn man dafür später sich selbst, seinen Willen, alles nur im
Dienste der Menschheit anwenden will.

In vier- bis sechshundert Jahren wird das Häuflein Menschen,
das heute dazu vorbereitet wird, dem Gotte Oriphiel dienen,
damit die Menschheit errettet werde. Wenn in jenem Zeitalter
solche Menschen die geistige Führung übernehmen wollten, die
nicht vorbereitet worden sind, standzuhalten in allen Stürmen und
Trotz zu bieten den Scharen des Mammon, so würden sie nicht
in der richtigen Weise dem Erzengel Oriphiel dienen können, und
die Menschheit würde nicht aus ihrem Elend emporgehoben werden.
Damit dies aber geschehe, müssen wir heute mit allem Ernste
arbeiten, um unsere Aufgaben dann in rechter Weise erfüllen
zu können.

Aber wenn die finsteren Mächte am schrecklichsten wüten, so
leuchtet auch das hellste Licht. Schon einmal hat Oriphiel seine
Herrschaft innegehabt. Das war zur Zeit, als der Christus auf
Erden erschien. Damals herrschten überall auf Erden schlimme
Mächte des Verfalls und der Dekadenz. Und nur mit grausamen
Mitteln konnte das Menschengeschlecht emporgerüttelt werden.
Oriphiel wird der Engel des Zornes genannt, der mit starker
Hand die Menschheit reinigt.

Einen tiefen Sinn hat die Erzählung der Bibel, daß Christus
die Geißel schwingt, um den Tempel von den Wechslern zu reinigen.
Damals, als es am dunkelsten war auf Erden, erschien der Christus als Retter der Menschheit. 109 Jahre nach Christi Erscheinen
war die Herrschaft Oriphiels zu Ende und ward abgelöst
durch Anael. Dann folgte Zachariel, dann Raphael. Zur Zeit
der Renaissance herrschte Samael, vom 16. Jahrhundert ab bis zum
November 1879 Gabriel. Dann trat Michael die Herrschaft an,
und um das Jahr 2400 wird wiederum Oriphiel, der furchtbare
Engel des Zorns, die Leitung übernehmen. Und wie einst wird
dann auch das geistige Licht hell und strahlend in die Dunkelheit
leuchten: der Christus wird wiederum auf Erden erscheinen,
wenn auch in anderer Gestalt als damals. Ihn zu empfangen, Ihm
zu dienen, dazu sind wir berufen."


== Oriphiels Wirkung auf Sinnlichkeit und Sexualität ==

Die Impulse Oriphiels wirken auf die [[Sinnlichkeit]] des Menschen und namentlich auf die [[Sexualität]]. Diese Kräfte sind schon heute wirksam, werden sich aber im kommenden Oriphel-Zeitalter noch bedeutsam verstärken.

"Die Erde steht jetzt (periodenweise) unter dem Einfluß der
Saturnkräfte der Erde, das heißt der Kräfte, die die Erde beibehalten
hat von dem alten Saturn her, auf dem die ersten Anfänge
zu unseren Organen gebildet wurden. (Die Aufgabe des Saturns
bestand darin, die ersten Keime zu unseren physischen Sinnesorganen
zu entwickeln.)

Die Erde steht periodenweise unter dem Einfluß der Kräfte
der Planeten, deren Zustand wir durchgemacht haben. Und so
stehen wir jetzt unter dem Einfluß der Saturnkräfte der Erde.
Die Saturnkräfte wirken auf die Sinnesorgane, die bis zu einer
früher nicht erreichten Höhe ausgebildet sind. Daraus erklärt es
sich, daß das Streben und Trachten der Menschheit in so hohem
Maße auf das Sinnenfällige gerichtet ist.

Oriphiel bekommt seine Kräfte aus dem heutigen Saturn. Nach
vierhundert Jahren wird er seine Herrschaft wieder antreten.
Wenn dann die irdischen Saturnkräfte sich mit den Kräften des
heutigen Saturn vereinen, wird es auf der Erde noch viel schlimmer
werden. Die furchtbaren Entartungen, die wir schon heute
in geschlechtlichen Dingen sehen, werden noch ein viel höheres
Maß erreichen; sie könnten überhaupt nicht existieren, wenn nicht
der Saturn die Erde beherrschte."
Im positiven Sinn steht Oriphiel dafür, dass er uns grundsätzlich daran erinnert, ein ewiges Wesen zu sein. Er begleitet uns ständig und hilft, uns immer wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Er gibt Kraft und Mut, alles durchzustehen und geleitet uns durch den Tod und empfängt uns im Geistsein als strahlendes spirituelles Licht!
Quelle: anthrowiki.net

Samstag, 7. Januar 2012

Urengel- Archai (R.Steiner)




Urengel

Die Urengel (auch Archai, Urkräfte oder Geister der Persönlichkeit genannt) haben ihre Menschheitsstufe bereits auf dem alten Saturn absolviert und stehen dadurch in der Rangordnung der geistigen Hierarchien drei Stufen über dem Menschen. In der Genesis werden sie Jom (hebr. = Tag) genannt, die als Diener der Elohim im Licht weben und daher auch als Geister des Lichts aufgefasst werden können. In der Gnosis werden sie als Äonen bezeichnet. 

"Da möchte ich Sie zuerst hinlenken auf eine alte Lehre, die im Sinne der Gnostiker vorhanden ist. Da hat man gesprochen von Mächten, welche sich an der Entwickelung unseres Daseins beteiligen, die nacheinander in diese Entwikkelung unseres Daseins eingreifen, und man nannte diese Mächte, diese Wesenheiten Äonen. Man sprach von den Äonen im Sinne der Gnostiker. Mit diesen Äonen sind nicht Zeiträume gemeint, sondern Wesenheiten. Das ist gemeint, daß ein erster Äon wirkt und das, was er zu wirken vermag, auswirkt, dann von einem zweiten abgelöst wird und dieser, nachdem er mit seinen Kräften gewirkt hat, wiederum abgelöst wird von einem dritten und so weiter. Solche die Entwickelung leitenden, aufeinanderfolgenden, einander ablösenden Wesenheiten meinten die Gnostiker, wenn sie von Äonen sprachen, und nur sehr spät ist der rein abstrakte Zeitbegriff mit dem verbunden worden, was das Wort Äon ursprünglich bedeutet. Äon ist etwas Wesenhaftes, etwas lebendig Wesenhaftes. Und in demselben Sinne lebendig Wesenhaftes, wie es Äon ist, ist auch das, was mit dem hebräischen Worte jom bezeichnet wird. Da hat man es nicht zu tun mit einer bloßen abstrakten Zeitbestimmung, sondern mit etwas Wesenhaftem. Jom ist eine Wesenheit. Und wenn man es mit aufeinanderfolgenden sieben solcher jamim zu tun hat, dann hat man es mit sieben einander ablösenden Wesenheiten oder meinetwillen Wesensgruppen zu tun." (Lit.: GA 122, S 90f)
In ihrer Entwicklung zurückgebliebene und daher als Widersacher wirkende Urengel werden als Geister der Finsternis (hebr. Laj'lah = Nacht) oder von Rudolf Steiner auch als Asuras bezeichnet.
Die Urengel weisen auf den Urbeginn der Schöpfung zurück, sie sind Engel des Urbeginns. Die Zeit ist ihr Lebenselement. Gegenwärtig bilden sie als höchstes geistiges Wesenglied den Geistesmenschen aus. Als Zeitgeister geben sie die nötigen Impulse für ganze Kulturepochen (siehe auch -> Weltentwicklungsstufen). Als Geister der Umlaufzeiten regeln sie alle rhythmisch geordneten Naturvorgänge auf Erden. Die Venussphäre ist ihr kosmisches Herrschaftsgebiet.
Nur der physische Leib der Geister der Persönlichkeit erscheint in der physischen Welt, während alle höheren Wesensglieder in der geistigen Welt verbleiben. Ihr physischer Leib ist aus dem Feuerelement gewoben. Dem hellsichtigen Blick offenbaren sie sich im Blitzstrahl (siehe unten).
Das erhabene Bewusstsein der Urengel reicht nicht bis zu der irdischen Mineral-, Pflanzen- und Tierwelt herunter. Das niederste Reich, zu dem sie herabblicken, ist das Menschenreich:
"Es sind das noch erhabenere Wesenheiten, deren Bewußtsein nicht einmal mehr bis zu den Tieren herunterreicht. Wenn der Eingeweihte sich erhebt zu dem Verkehr mit den Urkräften, teilt er ihnen nicht aus seinem Menschenbewußtsein mit, wie die Gestalten der Tiere auf der Erde sind. Denn sie selbst reichen mit ihrem Bewußtsein nur herunter bis zu den Menschen. Dann kennen sie das Reich der Engel, das Reich der Erzengel und ihr eigenes Reich; zu sich selbst sagen sie «Ich», und die Menschen sind es, welche sie zuletzt wahrnehmen. Was der Stein, das mineralische Reich für den Menschen ist, das ist der Mensch für die Urkräfte: das unterste Reich. Damit ist schon gesagt, daß sie aus einer sehr hohen Höhe den Gang der Menschheit leiten. Die Menschen spüren das hier und da, daß es so etwas gibt wie eine Art «Geist der Zeiten», der so verschieden ist je nach den verschiedenen Epochen. Die Menschen spüren, daß es einen «Geist der Epochen» gibt. Wir haben hier öfters gesprochen von dem Geist der Epochen. Wir haben zum Beispiel gesagt, daß in der ersten Kultur der nachatlantischen Zeit, im alten indischen Volke, der Geist der Epoche darin bestand, daß die Menschen das Bewußtsein gehabt haben, daß sie sich wieder zurücksehnten nach den alten atlantischen Zeiten, wo sie um sich herum höhere Reiche dämmerhaft wahrnahmen. Das bildete sich zu dem Jogasystem aus, durch das sie wieder hinauf wollten in die höheren Welten. Mit diesem alten Bewußtsein war verknüpft, daß die Menschen wenig hielten von der äußeren Wirklichkeit, von dem physischen Plan. Maja, Illusion wird für die Menschen der physische Plan. Die uralt indische Kultur hatte sozusagen sehr wenig Interesse für den physischen Plan. Es wird Ihnen sonderbar erscheinen, aber es ist wirklich wahr: Wäre die uralt indische Kultur geblieben, so würde es Eisenbahnen, Telephone und solche Dinge, die es heute auf dem physischen Plan gibt, nie gegeben haben; denn es wäre gar nicht so wichtig erschienen, sich so stark mit den Gesetzen der physischen Welt zu befassen, um diese physische Welt mit alledem zu bevölkern, was sich uns heute als Kulturerrungenschaften darstellt.
Dann kam der Geist der persischen Epoche. Der Mensch lernte durch ihn in der Materie ein widerstrebendes Element kennen, das er bearbeiten mußte. Er verband sich mit dem guten Geist Ormuzd gegen den Geist der Materie, Ahriman. Aber der Perser hatte schon Interesse am physischen Plan. Dann kommt der Geist jener Epoche, der auf der einen Seite sich auslebt in der babylonisch-assyrisch-chaldäischen, auf der anderen Seite in der ägyptischen Kultur. Es wird menschliche Wissenschaft begründet. Mit Geometrie sucht man die Erde für den Menschen geeignet zu machen. Man sucht den Sinn des Ganges der Sterne in Astrologie, in Astronomie kennenzulernen, und man richtet das, was auf der Erde geschieht, nach dem Gange der Sterne ein. Gerade im sozialen Leben richtete man sich im alten Ägypten sehr ein nach dem Gange der Sterne. Was man als die Geheimnisse der Sterne erkundete, darnach richtete man sich. Wenn der alte Inder den Weg zu den Göttern abzulauschen versuchte, indem er ganz die Aufmerksamkeit ablenkte von der äußeren Wirklichkeit, studierte der Ägypter die Gesetze, die in der äußeren Wirklichkeit herrschen, um zu untersuchen, wie sich der Wille und der Geist der Götter in den Gesetzen der äußeren Natur zum Ausdruck bringen. Das war wieder eine andere Epoche. So haben Sie für jede Epoche einen bestimmten Geist, und die Entwickelung auf der Erde kommt dadurch zustande, daß ein Geist der Epochen einen anderen Geist der Epochen ablöst. Das ist im einzelnen der Fall. Die Menschen schwingen sich auf zu den Anschauungen der Zeiten, aber sie wissen nicht, daß hinter diesem ganzen Gange der Zeiten Epochalgeister stehen; und die Menschen wissen nicht, daß sie hier auf der Erde, um den Geist ihrer Epoche zum Ausdruck zu bringen, sozusagen nur die Werkzeuge sind dieser hinter ihnen stehenden Geister der Epochen. Denken Sie einmal an Giordano Bruno. Wäre Giordano Bruno als solcher im 8. Jahrhundert geboren worden, er wäre nicht derjenige geworden, der er geworden ist in dem Zeitalter, in dem der Epochalgeist herrschte, dessen Ausdruck er dann wurde. Er war das Werkzeug des Zeitgeistes, und ebenso ist es bei anderen Geistern. Und ebenso die umgekehrte Möglichkeit: Wenn Giordano Bruno im 8. Jahrhundert geboren worden wäre, unmöglich hätte der Epochalgeist einen solchen Ausdruck finden können, wie er ihn in Giordano Bruno gefunden hat. An diesen Dingen sehen wir, wie die Menschen die Werkzeuge der Epochalgeister sind, die die lenkenden Wesenheiten der großen Epochen sind und auch der «Geister der Meinungen und Anschauungen» der kleineren Epochen. Das sind die Urkräfte. Sie reichen hinunter bis zum Menschen. Sie lenken nicht etwas, was den Menschen zusammenbringt mit anderen Reichen der Natur; denn bis zum Tierreich reicht ihr Bewußtsein nicht mehr. Die Ordnungen, gemäß denen aus den Zeitgeistern heraus die Menschen sich ihr Leben zubereiten, Staaten gründen, Wissenschaften gründen, ihren Acker bebauen - alles, was aus dem Menschen stammt -, dieser Gang der Kultur von Anfang bis zu Ende steht unter der Leitung der Urkräfte. Sie leiten die Menschen insofern, als die Menschen es zu tun haben mit den Menschen selber." (Lit.: GA 102, S 145ff)
Zu Beginn der irdischen Entwicklung der Menschheit, namentlich in der lemurischen Zeit konnten sich einzelne Geister der Persönlichkeit noch in menschlichen Leibern verkörpern und wurden so zu Lehrern der noch jungen Menschheit.
Geistige Wesenheiten, egal welcher Hierarchie sie auch angehören mögen, können hinter dem für sie vorgesehenen Entwicklungsziel zurückbleiben. Zurückgebliebene Geister der Persönlichkeit schufen auf der alten Sonne die Vorfahren des heutigen Tierreichs.
In der Genesis werden die regelrecht fortgeschrittenen Geister der Persönlichkeit, die als Diener der Elohim im Licht weben, als Jom (hebr. = Tag) bezeichnet. Ihnen stehen die in der vom alten Saturn herübergebrachten Finsternis webenden Urengel entgegen, die Laj'lah (hebr. = Nacht) genannt werden. (Lit.: GA 122, 6.Vortrag) 


Zurückgebliebene Wesenheiten wirken als Widersachermächte hemmend auf die Gesamtentwicklung ein. Rudolf Steiner bezeichnet die zurückgebliebenen Archai als Asuras - ein Name, der der indischen Terminologie entlehnt ist, dort aber auch die normal fortgeschrittenen Archai benennt. In die Kategorie dieser entwicklungshemmenden Mächte zählt Rudolf Steiner gelegentlich auch jenen Widersacher, der als Satan bekannt ist:
"Wir haben aber auch schon gehört, daß gewisse Wesenheiten immer in der Entwickelung zurückbleiben. Die jetzigen Gewalten waren auf dem Monde Urkräfte. Nun gibt es aber solche Urkräfte des Mondes, die ihr Pensum auf dem Monde nicht absolviert haben und die auf die Erde herein als Urkräfte gekommen sind, die sich nicht schnell genug entwickelt haben, obwohl sie die Anwartschaft gehabt haben, Gewalten zu werden. Die Hervorragendste dieser Urkräfte, die eigentlich vom Range der Gewalten sein könnten, ist die im Volksmund «Satan» genannte Wesenheit. Er ist also vom Range der Urkräfte und könnte sogar eine Gewalt sein. Innerhalb der Geister, die die Welt vorwärtsbringen, wirkt dieser Epochalgeist den anderen entgegen; er ist eine solche Kraft auf der Erde, wie sie auf den alten Mond gepaßt hätte und ist auch noch innig verwoben mit den Kräften des alten Mondes. Er ist der Meister aller Hindernisse und Hemmnisse, die sich den fortschreitenden Epochalgeistern entgegenstellen. Sie werden begreifen, was es heißt im Leben des Christus Jesus, daß er den Satan erst hat überwinden müssen, den Gegner des Fortschrittes, gerade im Momente des größten Fortschrittes; denn Christus wollte die Menschen, die Menschheit einen mächtigen Schritt weiter führen und mußte diesen Widersacher erst überwinden als das Hemmende und Störende in der Entwickelung, das die Urkräfte unserer Erde nicht vorwärtskommen lassen wollte. Diese widerrechtlichen Urkräfte bezeichnet die christliche Esoterik als satanische Gewalten. Das, was oft als Vorsehung bezeichnet wird, stellt sich ganz konkret im einzelnen dar als Gruppe von Wesenheiten. Manches würde der Mensch besser verstehen, wenn er wieder den Zusammenhang der sinnlichen Erscheinungen mit diesen geistigen Wesenheiten würde erforschen können. Alles was uns in der Welt erscheint, ist ein Ausdruck geistiger Wesenheiten." (Lit.: GA 098, S 229f)

Die Wesensglieder der Urengel

Die Wesensglieder der Urengel.
Die Urengel haben grundsätzlich die gleichen sieben Wesensglieder wie der Mensch, doch sind sie anders geartet und anders angeordnet als beim Menschen. Die Urengel haben ihren physischen Leib nur aus dem Feuerelement gewoben und nur dieser feurige physische Leib ist auf dem physischen Plan zu finden; alle höheren Wesensglieder, also Ätherleib Astralleib, Ich, Geistselbst, Lebensgeist und Geistesmensch, sind getrennt davon auf dem Astralplan zu finden.
"Und endlich kommen wir zu denjenigen Wesenheiten, die wir als Archai, Urbeginne, Urkräfte, Geister der Persönlichkeit bezeichnen. Da können wir unten überhaupt nur den physischen Leib zeichnen, alles andere ist oben in der geistigen Welt. Solch ein physischer Leib, der kann nur im Feuer leben. Nur in Feuerflammen können Sie den physischen Leib der Urkräfte wahrnehmen. Wenn Sie das dahinzüngelnde Feuer des Blitzes sehen, so können Sie sich jedesmal sagen: da drinnen ist etwas vom Leib der Urkräfte, aber oben m der geistigen Welt, hellseherisch werde ich das geistige Gegenbild finden, das getrennt ist in diesem Falle von seinem physischen Leibe. Gerade bei diesen Archai, bei den Urbeginnen oder Geistern der Persönlichkeit kann sich das hellseherische Vermögen die Sache verhältnismäßig einfach machen. Denken Sie sich, daß diese Geister der Persönlichkeit in dem Bereiche sind, der bis zum astronomischen Merkur, das ist bis zur Venus im Sinne der Mysterien, reicht. Nehmen wir an, daß es jemand dahin gebracht hat, das, was da droben auf dem Merkur sich entwickelt, beobachten zu können: da kann er diese hoch entwickelten Wesenheiten wahrnehmen, diese Geister der Persönlichkeit. Wenn er hellseherisch den Blick hinaufrichtet zur Venus, um da droben die Versammlung der Geister der Persönlichkeit zu beobachten, und dann den Blitzstrahl durch die Wolken zucken sieht, da sieht er in diesem Blitzstrahl sich spiegeln die Geister der Persönlichkeit, denn da drinnen haben sie ihren Leib." (Lit.: GA 110, S 114f)
  Quelle: anthroposophie.net

Was die Archai heute zu Menschen sagen

Was die Archai
heute zu Menschen sagen:

Ihr müßt anfangen zu erkennen,
daß in der Natur ein größerer Plan
und Zusammenhalt wirkt,
um die Evolution voranzutragen.
Zu diesem Zweck hat jeder beteiligte Aspekt
eine einzigartige Position im Netz des Lebens
und operiert innerhalb seines eigenen,
genau begrenzten Bewußtseinsfeldes.
Die Verschiedenartigkeit des Lebens
trägt zu der harmonischen Gesamtordnung,
zum Gleichgewicht der Ökosysteme
und deren Bestehen bei.
Wir fordern euch auf:
Stimmt euch immer auf das größere Ziel ein,
wie weit und schwierig der Weg vorwärts
auf den ersten Blick auch zu sein scheint.
Wir sind überall tätig,
und überall haben wir die Fähigkeiten,
Harmonie, Einheit und Vitalität
in alle Bereiche des Lebens zu bringen.
Die Natur und alles Leben
haben ihre Muster und Rhythmen.
Wenn du die Vielfalt hier wahrnimmst
und Verständnis dafür zeigst, ist es ein Segen.
Stimme dich auf unseren Rhythmus
und unseren Plan ein.
Vereint und verbunden mit einem Teil,
nimmst du das Ganze wahr.
Und so ist alles vereint.
Das ist der wahre Zweck:
Zusammenarbeit alles Besonderen
und Einheit mit dem Ganzen.
Und so singt alles von diesem Einssein,
und die Harmonie ist wiederhergestellt.
Denke immer an das größere Muster
und nähre deine eigene Individualität,
wie wir die unsere lieben
und unsere einzigartige innere Kraft
ans Leben verschenken!
Mit Freude geben wir dir von unserer Lebenskraft!
(Gwennie Armstrong Fraser)



Donnerstag, 5. Januar 2012

Throne


Goldene, goldene Sonnensterne
kreisen um dich her,
tanzend, schwebend, leuchtend,
ewig, ewig strahlend,
Leben, Ruhe, Kraft,
in den dunkelbraunen Gründen,
die als Schutz dir dienen
vor der schwarzen Leere,
die mit Sausen droht,
dich hinabzuziehen.



Aber, ließest du dich fallen,
fändest du nur rote Glut,
allertiefste, stärkste Liebe,
die mit ihren Feuerströmen
dich umgäbe, trüge, höbe
bis zum Rand der Welt,
wo die goldenen Sonnensterne
nun im lichten Grün
tanzen, schweben, leuchten,
ewig, ewig strahlen,
Frieden, Stille, Gott.

(E.P.)













Cherubim


 Cherubim

Hesekiel-Vision
Die Herrlichkeit des Herrn
erfüllte das Haus des Herrn.
Die Cherubim aber standen
zur Rechten am Tempel,
und die Wolke erfüllte den inneren Vorhof.
Und die Herrlichkeit des Herrn erhob sich
von dem Cherub zur Schwelle am Tempel;
und das Haus ward erfüllt mit der Wolke
und der Vorhof voll Glanzes
von der Herrlichkeit des Herrn.
Und man hörte die Flügel der Cherubim
rauschen bis in den äußeren Vorhof
wie eine Stimme des allmächtigen Gottes,
wenn er redet.
(Hesekiel 10, 3-5)




Und die Herrlichkeit des Herrn
ging wieder aus von der Schwelle am Tempel
und stellte sich über die Cherubim.
Da schwangen die Cherubim ihre Flügel
und erhoben sich von der Erde vor meinen Augen.
(Hesekiel 10, 18-19)



Seraphim





Seraphim

Seligkeit, Seligkeit -
silberner Tanz auf den Wassern,
die im klaren Grün
schimmern, singen, leuchten;
silbernes Licht in den Wellen,
die als grüner Schein
sich über die Tiefe erheben;
silbernes Schweben im Meer,
in seiner lichtgrünen Welt,
diamantenhell.

Seligkeit, Seligkeit -
silberner Sternenklang,
der in den Räumen singt
bläulichweiß und klar;
silberner Tönestrom,
durch alle die Himmel hindurch
süßester Lichtgesang;
silbernes Seligsein
in der Unendlichkeit
strahlender Sternennacht.

Seligkeit, Seligkeit -
silberne Süße im Traum,
die durch die Adern rinnt,
flüssiges Lichtfeuer;
silbernes Singen im Rot
glühenden Freudvollseins
tanzt und schwingt im Blut;
silbernes Strahlen im Blau
all der tiefsten Träume
von der Vollkommenheit.

Seligkeit, Seligkeit -
silbernes Jauchzen, Licht,
Bläue, klarstes Grün,
diamantenes Strahlen,
Tanz, Gesang und Traum,
aller Räume Tiefe,
aller Welten Schein,
aller Meere Süße
und der Sterne Sein.
Seligkeit, Seligkeit -
(E.P.)


Singende Engelchöre


Singende, sich verflechtende Bänder,
Lichterketten, vielgestalt,
ineinanderfließende Ströme,
auseinander und zurück,
über-, unter-,durcheinander,
fließendes,fließendes seliges Glück,
Lichtgesanng und leuchtendes Tönen,
Stille, die Klang und Schwingen wird,
immerfort sich ändernd, kreisend
und einander bindend, lösend
und sich neu verschlingend kreuzend
und in freien Wellen fließend
schwingt der Klänge Band sich hin.

Töne sind es, Lichtgewebe,
in denen sich die Strahklen kreuzen,
aus denen sich das Licht ergießt,
in die alle Engel schauen,
die sie bilden mit ihrem Sein,
das Gesang und Licht und Schauen
und die ewige Freude ist,
GOTT zu sehen,GOTT zu wissen,
um IHN Tag und Nacht zu sein,
aus ihm ganz und gar zu leben
und mit allem Tun und Sein
Antwort nur auf ihn zu geben,
Licht und ewig so zu sein,
sich im eigenen Singen zu regen
und Fließen der Töne zu werden,
die das Äußerste an Schweben
und an Wonne, Licht und Strahlen,
an der Grenze zum GOTTESSEIN.

~
GOTT zum GRUßE

Schaue her und höre zu Engel des Friedens

Schaue her und höre zu Engel des Friedens


Schaue her und höre zu ! Der
Frieden befindet sich hinter
dem Schleier der Welt, in der
großen allgegenwärtigen
Stille, einer gotterfüllten
Stille, einer Stille, die Gott ist.


Der Frieden ist eine
fruchtbare Erde, wo die
allerschönsten Blumen frei
aufblühen, um die Engel zu
entzücken.


Die Sonne erhellt alles mit
ihrem klaren Licht.

Die Quellen des Lebens
fließen im Überfluß für alle
Wesen, alles erneuernd und
alles verjüngend.


In diesem Königreich
mangelt es an nichts. Die
Liebe allein ist der Meister.

Die Suche nach Frieden ist
die Suche nach der Wahrheit.


Hebe die Augen, öffne Dich....
Der klare Himmel unter einer
strahlenden Sonne;
sein tiefes und lichtvolles blau;
die bläuliche Sphäre, die uns
in ihrem Schoß trägt;
die reine und klare
Atmosphäre der hohen Berge,
die beständige und mächtige
Kraft dieser Plätze;
die majestätische Gegenwart
der hohen Bergspitzen;
die freie Aussicht, die
Großartigkeit des Himmels
unter Deinem Kopf;
und unterhalb, die Menschen
in dem Tal...
Alles ist klar, alles ist in
Ordnung;
Du bist klar, frei;
Du wünscht für Dich nichts
mehr, Du öffnest Dich der
Gegenwart;
Du siehst den Frieden Gottes.


Der Frieden ist die himmlische Harmonie,
auf der Erde verwirklicht durch die
Göttliche Liebe, die frei von Seele zu
Seele aller Wesen fließt, um sie in einen
unbegrenzten und unendlichen Aufstieg
zu führen.

Der Frieden ist eine Kraft der Stabilität,
die es erlaubt, die Beziehungen zwischen
den Wesen zu harmonisieren, eine klare
Kraft, geboren aus der Einheit Gottes.


Die drei Phasen der Verwirklichung des
inneren Friedens :

Sein Instrument mit der Musik des
Kosmos in Übereinstimmung
bringen
Seine eigene Note finden- seinen
Platz
Zur kosmischen Vereinigung spielen

Seine Note finden bedeutet aus der
Illusion der Getrenntheit und der falschen
Identifikationen auszubrechen, um sich
mit dem ewigen Wesen zu vereinigen.


Der Frieden wäre dieses Wesen, das sich
hinter der Musik befindet, obwohl es
selbst Musik ist.

Die Note wäre die Stille.

Die Musik wäre der Ton.


Die Stille in dem verwirklichtem Ton der
Frieden.




Der Frieden öffnet die Tür der Stille – Du betrittst das
Unendliche und die Ewigkeit:

der Tod wird zum Leben;
die Leere wird zur Fülle ;
die Quantität, die Qualität;
das falsche Wissen Tod, ein lebendiges
Wissen ;
der Egoismus und die Angst, eine Eröffnung
auf die andere, über die Welt, über das
Leben;
der Verfall , ein Glaube;
die Teilung (Isolierung - Ausschluß) und die
Zerstreuung,
eine Kooperation, eine Vereinigung;
die Verschwendung und der Verlust, eine
Bereicherung, eine Befruchtung;
die Zerstörung, ein völliges Aufblühen des
Seins;
die Teilung und die Disharmonie, die Einheit
und die Harmonie.

Wenn Du dich in der Strömung des göttlichen Lebens
befindest, laß sie Dich bis ins Königreich des Friedens
führen.
Die Liebe Gottes öffnet alle Türen.
Wenn Du in dem göttlichen Frieden lebst, bist Du die
Türe.


Das Wesen im Frieden sagt : "
Wenn ich will, dann kann ich
auch, denn ich bin bei Gott."

Der Engel des Friedens geleitet
Dich an die Türen des Lebens :
Du betrittst die wahre Arbeit, Du
wirst neu geboren.




Stell Dir einen schönen
Baum im Frühling vor.

Der Saft beginnt unter Einwirkung
der kosmischen Kraft erneut zu
fließen, um das eingeschlafene
Wesen zu wecken, um es zu einer
größeren Reife und zu neuen
Erfahrungen mit dem gesamten
Kosmos einzuladen, in einer
harmonischen und alles
durchdringenden Zusammenarbeit ,
die das Leben und die ganze Größe
und die Schönheit der kosmischen
Intelligenz ehrt.

Empfinde das neue Leben wie einen
Organismus, der sich nach einem langen
Schlaf wieder in Bewegung setzt...

Du befindest Dich im Herz des Lebens.

Das ist eine wahrhaftige Explosion, eine
vollständige Transformation.

Der ganze Baum erneuert sich und der
ganze Kosmos erneuert sich mit ihm.

Betrachte wie diese freie Allianz zwischen
dem Himmel und der Erde seine Wurzeln
im Frieden hat.

Das Wesen des Baumes ist mit der Quelle
des Lebens verbunden und es scheint,
daß nichts ihn aufhalten kann.


So spricht der Engel des
Friedens :

" Du, der Du zu mir kommst,
höre zu !

Die Erde, die Dich trägt, Dich
ernährt und Dir das Leben
schenkt, das ist die Erde
Deiner Vorfahren.

Sie ist die lebendige Frucht
ihrer Arbeit, und Du bist für
sie verantwortlich, für alle,
die nach Dir kommen
werden.

Sie muß mit Liebe bis zur
letzten Vollendung
emporgehoben werden.

Du trägst alle Wesen, das ist
der Preis Deiner Freiheit.

Du trittst in eine Linie ein, die der Diener
des Guten- gegenwärtig, vergangen,
zukünftig- alle lichtvollen Geister dieser
Arbeit einschließend. "





Jedes Mal, wenn Du Dich mit
Gott verbindest, nimmst Du ein
Stück Ewigkeit mit.


Evangelia

OM NAMAHA SHIVAYA